Aufbau einer Coverlock Nähmaschine

Du nähst gerne und möchtest deine Werke auf ein neues Level bringen? Vielleicht hast Du dann schon einmal darüber nachgedacht, dir eine Coverlock Nähmaschine anzuschaffen.

Heute beschäftigen wir uns mit genau diesen Nähmaschinen und prüfen, ob sich die Anschaffung lohnt. Dafür werfen wir einen genaueren Blick auf ein ausgewähltes Coverlock-Modell der Marke „Singer“.

 

Was steckt hinter einer Coverlock?

Im Gegensatz zu einer normalen Nähmaschine, hilft dir die Coverlock dabei, dehnbare Nähte zu schaffen, wie Du sie beispielsweise an Leggins brauchst. Sind die Nähte hier nämlich allzu fest, reißen sie schneller und es werden Reparaturarbeiten nötig.

Auch Versäuberungsnähte können mit der Coverlock besonders einfach und schön gemacht werden.

Die Maschine von Singer ermöglicht zu diesem Zwecke das Nähen mit bis zu drei Nadeln gleichzeitig. So kannst Du ganz einfach parallele Doppel- oder Dreifachnähte machen, die nicht nur gut aussehen, sondern auch einen starken Halt gewährleisten.

Die 14 unterschiedlichen Stichprogramme helfen dir dabei, deine Nähte so dekorativ wie möglich zu gestalten. Einige Stiche sehen im Endergebnis sogar so aus, als würden Sie frisch von Profis genäht aus dem Klamottenladen kommen.

Mit der Coverlock kannst Du jedoch nicht nur Klamotten nähen. So sind beispielsweise auch Heimtextilien und Accessoires möglich, denn die Singer Coverlock kann für eine breite Vielfalt an Materialien genutzt werden.

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Was gibt es bei einer Coverlock zu beachten?

Du kennst es vielleicht schon von anderen Geräten: Was viele Funktionen hat, kommt meistens auch zu einem spürbar höheren Preis.

Das ist auch bei der Singer 14T968DC der Fall, die mit über 500 Euro eindeutig im höheren Preisbereich angesiedelt ist. Eine herkömmliche Nähmaschine bekommst Du hingegen schon für gut 100 Euro.

Außerdem solltest Du dich schon ein wenig mit Nähmaschinen auskennen, bevor Du dich an eine Coverlock wagst, denn die Bedienung könnte anfangs etwas kompliziert sein, gerade für Anfänger.

Hast Du jedoch einmal das System verstanden, steht deiner ersten Leggings oder Tischdecke nichts mehr im Wege. 🙂

Dazu kommt, dass eine Coverlock eine normale Nähmaschine nicht ersetzen kann, sondern sozusagen nur eine Ergänzung ist. Sie kann nämlich beispielsweise keine Abnäher nähen und hat keinen Rückwärtsgang, mit dem sich Nähte verriegeln lassen.

Wenn Du mit einer Coverlock arbeitest, solltest Du unbedingt in deine Planung einbeziehen, dass sie deutlich mehr Faden verbraucht als eine herkömmliche Nähmaschine.

Du solltest also lieber ein Garn mehr kaufen, um auf Nummer sicher zu gehen und dein Projekt nicht unterbrechen oder mit Faden in einer anderen Farbe fortsetzen zu müssen.

 

Welche Alternativen zu einer Coverlock gibt es?

#1: Herkömmliche Nähmaschine

Für ganz normale Nähte eignet sich ein solides Basismodell wie beispielsweise die Singer Tradition 2259. Sie kommt mit 19 Nähprogrammen, einem umfangreichen Zubehör, zu dem zum Beispiel mehrere Nähfüße sowie ein Nahttrenner gehören.

Die Nähmaschine von Singer gehört bereits zu preislich gehobenen Modellen und kostet derzeit gut 200 Euro. Sie lässt sich jedoch sehr gut und einfach bedienen und ist somit durchaus auch für Anfänger geeignet.

 

#2: Overlock-Nähmaschine

Eine Overlock ist im Gegensatz zur Coverlock dafür da, Nähte schneller zu nähen und zu säumen, was damit deutlich einfacher geht mit einer herkömmlichen Nähmaschine. Dafür sind die Overlock-Modelle meist etwas lauter und nicht ganz so einfach zu bedienen.

Ein Beispiel für eine gute Overlock ist die Gritzner 788. Für derzeit knapp 300 Euro kommt sie mit jeder Menge Zubehör und Funktionen. Die Nähte, die mit dieser Overlock gemacht wurden sind, sofern alles richtig eingestellt wurde, sehr sauber und die Gritzner ist nicht so laut, wie andere Overlocks.

 

Wie sind die Erfahrungen mit einer Coverlock?

Bevor es überhaupt mit dem Nähen losgehen kann, müssen logischerweise erst die Fäden eingefädelt werden. Dafür sind beim Singer-Modell die entsprechenden Wege farblich markiert, was zwar hilfreich ist, den Prozess aber nicht wirklich einfacher macht.

Sind dann am Ende aber alle Fäden da, wo sie gebraucht werden, kann es endlich losgehen. Jetzt heißt es erst einmal probieren, bevor Du dich an ein richtiges Projekt wagst, denn die Coverlock hat, wie bereits erwähnt, ihre Besonderheiten und ist nicht ganz so einfach zu bedienen.

Hast Du diese Hürden jedoch erst einmal überwunden, kann es richtig Spaß machen, mit der Coverlock zu nähen und die Ergebnisse können sich dann dementsprechend wirklich sehen lassen.

 

Fazit: für wen lohnt sich eine Coverlock besonders?

Wenn Du oft elastische Materialien für deine Kleidung verwendest, könnte eine Coverlock, die dir auch das Nähen elastischer Nähte ermöglicht, auf jeden Fall einen spürbaren Mehrwert mit sich bringen.

Nachdem Du dich einmal in die Bedienung eingefunden hast, kann sie nämlich eine große Hilfe für dich werden.

Bedenke dabei jedoch, dass eine Coverlock meist relativ teuer ist und weder eine herkömmliche Nähmaschine vollständig ersetzen noch die Funktionen einer Overlock abdecken kann.

 

Lohnt sich eine Coverlock aus Deiner Sicht?

Deine Meinung ist uns wichtig, deshalb haben wir hier eine kleine Abstimmung eingebaut.

Außerdem würden wir uns natürlich über einen Kommentar freuen, vor allem wenn Du selbst schon Erfahrungen mit unterschiedlichen Typen von Nähmaschinen gemacht hast!


Lohnt sich eine Coverlock Nähmaschine?

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