Für wen lohnt sich Corporate Benefits

Geld ist wichtig, aber eben nicht alles, was man bei der Beurteilung einer neuen Arbeitsstelle in Erwägung ziehen sollte. So kann ein hohes Gehalt zwar auf den ersten Blick verlockend sein, doch erst vom Arbeitgeber angebotene Vorteile und Benefits runden das Angebot ab und können über die Attraktivität einer beruflichen Position entscheiden.

Corporate Benefits sind hier sehr beliebt, doch vielen sagt dieser Begriff noch gar nichts. Das möchten wir mit diesem Beitrag ändern, in dem wir dir wissenswerte und wichtige Infos zu dem Thema geben.

Und zu guter Letzt geht es natürlich wie immer um die Frage, für wen sich diese Benefits überhaupt lohnen. 🙂

 

Was steckt hinter Corporate Benefits?

Gut möglich, dass Du Dich mit dem Thema noch nicht so gut auskennst und Dich jetzt fragst, was denn diese Corporate Benefits überhaupt sind.

Corporate Benefits sind ganz unterschiedliche Mitarbeitervorteile beziehungsweise Mitarbeiterangebote, aber auf Englisch klingt das Ganze natürlich schon viel spannender. Das bedeutet kurz gesagt, dass Arbeitgeber ihren Arbeitern diverse Vergünstigungen oder andere Vorteile bereitstellen können.

Das können zum Beispiel Kitaplätze, Jahreskarten für öffentliche Verkehrsmittel oder Rabatte auf verschiedene Markenartikel sein. Welchen Vorteil Du bekommst, hängt davon ab, was dein Arbeitgeber Dir zur Verfügung stellen möchte.

Oft werden Corporate Benefits anstelle von Gehaltserhöhungen eingesetzt, um die Mitarbeiter zufrieden zu stellen und längerfristig an das Unternehmen zu binden.

Daraus entsteht für beide Parteien eine Win-Win-Situation, in welcher der Arbeitgeber bares Geld sparen kann, Steuervorteile hat und natürlich auch der Mitarbeiter, der von diversen Angeboten profitiert.

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Was gibt es bei Corporate Benefits zu beachten?

Lohnt sich Corporate Benefits regionales Angebot

Gut, jetzt sind wir also auf demselben Stand und jeder weiß, was Corporate Benefits sind. Kommen wir nun zu der Frage, was Du bei der ganzen Sache beachten musst.

Das betrifft vor allem die Arbeitgeber. Als Arbeitgeber musst Du nämlich nicht nur darauf achten, etwas zur Verfügung zu stellen, was auch zu Deinen Mitarbeitern passt, indem Du jungen Eltern zum Beispiel Kitaplätze für ihre Kinder zur Verfügung stellst.

Du darfst dabei natürlich niemanden benachteiligen und ihm Vorteile verwehren, die seine Kollegen bekommen. Außerdem hast Du von dem ganzen auch einen Vorteil: Du kannst Corporate Benefits steuerlich geltend machen, da sie ja auch eine steuerrelevante Ausgabe darstellen.

Als Arbeitnehmer musst Du eigentlich nur eine Sache beachten. Grundsätzlich sind Corporate Benefits erst einmal für deine Steuern irrelevant. Anders sieht das aus, wenn der Wert der gewährten Vergünstigungen in Summe den gesetzlichen Freibetrag von 1.080 Euro pro Jahr übersteigt. Dann muss der darüber hinausgehende Betrag nämlich als geldwerter Vorteil versteuert werden.

 

Welche Alternativen zu Corporate Benefits gibt es?

Corporate Benefits werden über verschiedene Internetportale angeboten, die alle ganz vielfältige und unterschiedliche Vorteile bieten. Dazu gehören beispielsweise die beiden Webportale
mitarbeiterportal.com und mitarbeitervorteile.de.

Oft bietet Dir Deine Firma dabei ganz spezielle Vorteile, die auch im weitesten Sinne zu der Firma und ihrem Angebot passen. Mitarbeiter bei der Telekom haben beispielsweise die Möglichkeit, für sich selber und ihre Familie und Freunde vergünstigte Tarife abzuschließen. Auch Firmenwagen oder -fahrräder werden oft gestellt.

Die bekannteste Alternative wird wohl aber immer die Gehaltserhöhung bleiben. Doch wenn wir ganz ehrlich sind, lockt das Versprechen einer fairen oder sogar überdurchschnittlichen Bezahlung lange nicht so viele Bewerber, wie die Möglichkeiten, firmenspezifische Vorteile zu erlangen.

Denn diese Vorteile können auch zu einem positiven Betriebsklima und zu einer gewissen Loyalität dem Betrieb gegenüber führen. Ein Beispiel: Du hast einen sehr stressigen Job und leidest sogar physisch und auch psychisch darunter. Dein Arbeitgeber bietet dir nun die Möglichkeit an, ein Fitnessstudio in der Nähe zu besuchen.

Du gehst ein paar Mal hin und stellst schon recht schnell fest, dass es dir besser geht. Deine Schmerzen lassen nach und Du fühlst dich auch mental ausgeglichener. Das wird sich ziemlich sicher an deiner Arbeitskraft und deinem Enthusiasmus bemerkbar machen und für bessere Effizienz sorgen.

Praktisch für den Arbeitgeber wäre es nun natürlich auch, wenn Du auf Arbeitnehmerplattformen wie kununu.de eine positive Rezension hinterlässt und so die Firma nach außen hin stärkst und sie indirekt sogar bewirbst.

Wie Du siehst, steckt dahinter auch eine ganze Menge an Psychologie, Stichwort „Employer Branding“, von der aber auch Du direkt profitieren kannst.

 

Meine Erfahrungen mit Corporate Benefits

Kommen wir nun zu meinem eigenen Erfahrungsbericht, was Corporate Benefits angeht.

Viel gibt es da verallgemeinernd eigentlich gar nicht zu sagen, denn es kommt immer auf die jeweilige Firma an, ob ihre Angebote sich lohnen oder nicht.

Ich plaudere aber jetzt mal ein wenig aus dem Nähkästchen, um dir von meinen ganz persönlichen Eindrücken zu berichten.

Seit etwa drei Jahren arbeite ich im Außendienst eines großen Telefon- und Internetanbieters. Ich bin sehr viel mit dem Auto unterwegs und brauche nach Feierabend einfach Entspannung.

Ich habe über meinen Arbeitgeber eine Mitgliedschaft im Urban Sports Club und sogar den Tarif, bei dem mir eine regelmäßige Massage zusteht.

Da die langen Autofahrten und auch Pausen sehr anstrengend sind, habe ich mir noch eine Meditationsapp für zwischendurch besorgt. 7Mind ist mein alltäglicher Begleiter, der normalerweise 11,99 Euro monatlich kosten würde.

Obendrauf bietet mit meine Firma auch noch mit Lieferando Business die Möglichkeit, im Rahmen der Corporate Benefits zu essen, was in fremden Städten wirklich unkompliziert für mich ist.

Ich kann mich einfach an die Bewertungen anderer User halten und finde so meistens ein gutes Restaurant für mich.

Für die Zukunft habe ich ein Auge auf Weiterbildungsmöglichkeiten geworfen, meine Firma bietet mir diesbezüglich Kurse auf Udemy.com an, die ich mir bald einmal genauer anschauen werde.

Ich für meinen Teil bin wirklich rundum zufrieden mit dem, was mir meine Firma bietet und fühle mich sowohl beruflich, als auch privat wesentlich ausgeglichener und zufriedener.

Viele meiner Kollegen verzichten aber auf all das und möchten einzig und alleine von der Sachbezugskarte profitieren und somit günstiger für sich und ihre Familien einkaufen. Einsetzbar ist diese Karte in Drogerien, Discountern oder auch bei Tankstellen und demnach ein wirklicher geldwerter Vorteil.

In den meisten Fällen kann man aber sagen, dass die Geschäftsführung sich nur sinnvolle Dinge ausdenkt und ihren Angestellten nicht den größten Dreck andreht.

Auch wenn es “nur” Rabatte sind, die man erhält, lohnt sich das meistens doch schon sehr, gerade, wenn sie einen Bereich abdecken, für den man sonst auch Geld zahlt, wie ich mit dem Essen unterwegs. Auch denke ich, dass ich mich früher oder später ohnehin in einem Gym angemeldet hätte, was ja bekanntermaßen gut ins Geld gehen kann.

Dank der Rabatte kann man dann immer ein wenig Geld sparen. Doch auch hier lohnt sich das Vergleichen mit Rabatt-Coupons, Cashback, Payback und anderen regulären Angeboten im Internet.

Was aber sowohl Arbeitgeber, als auch Arbeitnehmer nicht vergessen sollten, ist, dass das Angebot der Corporate Benefits niemals eine gerechte Lohnzahlung ersetzen sollte. Denn so schön all das auch sein mag, von Vergünstigungen, Kita-Plätzen und Co. kann man nun mal keine Miete zahlen. Gute Arbeit muss immer fair entlohnt werden.

Wer sich also bei einer Firma bewerben möchte, sollte dabei nicht nur in Aussicht gestellte Corporate Benefits im Auge haben, sondern auch das Drumherum.

Studiere also genau, was dir angeboten wird, was Du davon überhaupt brauchen oder nutzen könntest und vergleiche ruhig mehrere potentielle Arbeitgeber. Denn beispielsweise würde dir ein Firmenwagen, oder vergünstigte Carsharing-Angebote nichts bringen, wenn Du gar keinen Führerschein hast.

 

Fazit: für wen lohnt sich Corporate Benefits besonders?

Zum Schluss wollen wir uns noch einmal einen Überblick über die Corporate Benefits verschaffen und ein Fazit ziehen.

Corporate Benefits sind also Angebote von Arbeitgebern an ihre Arbeitnehmer. Von diesen Angeboten profitieren beide Seiten:

  • Die Geschäftsführung bindet so die Mitarbeiter längerfristig an die Firma und wirkt für neue Bewerber attraktiver.
  • Die Angestellten hingegen erhalten ihre Vergünstigungen, Dienstwagen oder was ihnen auch sonst noch zur Verfügung gestellt wird.
  • Work-Life-Balance kann so verbessert werden.

Somit lohnt sich das Angebot also eigentlich für alle, die es nutzen beziehungsweise angeboten bekommen. Sollte es deine Firma ohnehin anbieten, dann kannst du nichts verlieren, sondern profitierst einfach nur davon.

Vergleichen lohnt sich natürlich trotzdem, insbesondere, wenn Du dich anderswo neu bewerben möchtest, da Ersparnisse bei anderweitigen Angeboten möglicherweise attraktiver sein könnten.

 

Lohnt sich Corporate Benefits aus Deiner Sicht?

Deine Meinung ist uns wichtig, deshalb haben wir hier eine kleine Abstimmung eingebaut.

Außerdem würden wir uns natürlich über einen Kommentar freuen, vor allem wenn Du selbst schon Erfahrungen mit Corporate Benefits oder den genannten Alternativen gemacht hast!


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2 Kommentare on Lohnt sich Corporate Benefits?

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