Lohnt sich Cashback?

Lohnt sich Cashback?

Geld zurückbekommen, indem man einkaufen geht – was zu schön klingt um wahr zu sein, verspricht Cashback.

Doch was genau beinhaltet Cashback eigentlich und lohnt es sich wirklich? Diese und weitere Fragen klärt nachfolgender Artikel.

 

Was steckt hinter Cashback?

In dem Wort Cashback sind bereits die beiden wichtigsten Bestandteile enthalten: Mit Cashback bekommt man Geld zurück. Daher bezeichnet man es im deutschen Sprachraum auch als „Geld-zurück-Aktion“.

Genauer gesagt sammelt man Punkte oder nutzt Aktionen beim Einkaufen, mit deren Hilfe ein Einkauf gewissermaßen „vergütet“ wird. Allerdings bekommt man keine Gutscheine oder andere Prämien, sondern bares Geld.

Hierfür eröffnet man ein Cashback-Konto bei einem der vielen Anbieter, die es mittlerweile gibt. Diese Online-Portale werden genutzt, um Cashback-Käufe abzuwickeln und Aktionen zu aktivieren. Sie enthalten eine Vielzahl an attraktiven Rabatten, die meist für Onlineshops gültig sind. Dabei verfügt jeder Anbieter über andere Partnershops, bei denen man sparen kann.


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Cashback ist jedoch auch im stationären Handel nutzbar, obwohl dies wesentlich seltener vorkommt als online. Immer wieder gibt es Anbieter, die Cashback-Aktionen veranstalten. Hierfür muss der Käufer lediglich den Kassenbon einreichen, um sich einen Teil des Kaufbetrags oder sogar die gesamte Summe erstatten zu lassen. Dafür ist meist nicht einmal ein Cashback-Account notwendig.

Die Rabatte schwanken von Anbieter zu Anbieter. Im Schnitt liegen sie zwischen 3–6 %. Das bedeutet, dass Nutzer die regelmäßig Einkäufe über das Cashback-Portal tätigen, auf Dauer einiges an Geld sparen können.

 

 

Ist Cashback gratis?

Ist Cashback gratis?

Egal ob man Cashback für Einkäufe im stationären Handel oder in Onlineshops nutzt – man kann dabei jede Menge Geld sparen.

Auch wenn ein spezielles Cashback-Konto erforderlich ist, entstehen dem Nutzer keine Kosten. Immerhin wird mit Cashback Geld gespart und kein Geld ausgegeben.

Allerdings ist es zwingend erforderlich, die Weiterleitung vom Cashback-Portal zum Onlineshop zu nutzen. Andernfalls wird die Rabatt-Aktion nicht aktiviert und man kauft zu regulären Preisen ein.


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Meine Erfahrungen mit Cashback

Wer sich ein Cashback-Konto zulegen möchte, sollte bei der Auswahl des Anbieters darauf achten, welche Partnershops verfügbar sind und wie hoch die Rabatte ausfallen. Hier gibt es viele Unterschiede, weshalb es wichtig ist sich vorab damit zu beschäftigen. Allerdings ist es auch möglich, sich bei mehreren Cashback-Anbietern gleichzeitig zu registrieren.

Natürlich sollte man im Vorfeld wissen, wo man gerne einkaufen möchte, da es einem nur wenig nutzt, wenn Shops im Angebot enthalten sind, die man selbst nicht besucht. Es stellt nämlich sogar ein gewisses Risiko dar, einen Anbieter zu wählen, der zwar tolle Rabatte anbietet, aber nicht für die Shops, die man sowieso bereits nutzt.

Die Versuchung dort einzukaufen und Geld für Dinge auszugeben die man nicht benötigt, nur weil ein virtuelles Rabattschild daran hängt, ist ziemlich groß.

Obwohl keine Kosten für die Nutzung von Cashback auf den Käufer zukommen, sollte man sich dennoch bewusst sein, dass Cashback nur unter Angabe von persönlichen Daten funktioniert.

Wer sich also Sorgen darüber macht, wer seine Adresse, Kontodaten und andere Informationen bekommt, sollte bei Cashback eher vorsichtig sein. Das ist nämlich der einzige Haken an Cashback: das Preisgeben vieler Informationen.

Anbieter erhalten präzise Daten über das Kaufverhalten ihrer Kunden, wodurch sie solche Aktionen überhaupt erst anbieten können.

Wer also irgendeine Art von Kundenbindungsprogramm unterstützt, muss mit der Auswertung der eigenen Informationen in puncto Kaufverhalten rechnen.


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Welche Anbieter gibt es für Cashback?

Wie bereits erwähnt, wird man heutzutage an vielen Andressen fündig, wenn man nach einem Anbieter für Cashback sucht. Zu den wohl bekanntesten zählen Shoop, iGraal, Aklamio und Getmore.

 

Shoop

Shoop zählt mit seinen über 1,3 Millionen Nutzern zu dem wohl bekanntesten Cashback-Anbieter. Er hat rund 2.000 Partnershops, zu denen Lieferando, Media Markt, H&M und viele weitere bekannte Marken zählen.

Auch die Rabatte lassen sich sehen: Der durchschnittliche Rabatt liegt bei fast 12 %. Zwar gibt es keine Anmeldeprämie für Neukunden, doch man kann bereits ab einem Euro eine Auszahlung veranlassen. Ein langes Warten, bis ein bestimmter Mindestbetrag gesammelt ist, entfällt daher.

 

iGraal

iGraal kann mit 1.500 Partnershops ein geringeres Angebot als die Konkurrenz anbieten. Außerdem eignet sich der Anbieter eher für Vielkäufer, da eine Auszahlung erst ab einem Betrag von 20 Euro möglich ist. Demnach verzeichnet er auch nur 400.000 Nutzer. Zugutehalten muss man iGraal jedoch, dass die Anmeldeprämie mit 5 Euro ziemlich hoch ausfällt.

 

Aklamio

Bei Aklamio kann man besonders dann punkten, wenn man Freunde hat, denen man den Cashback-Anbieter empfehlen kann. Denn wer erfolgreich einen Freund angeworben hat, bekommt attraktive Extra-Prämien. Eine Auszahlung ist ab einem Euro möglich und obwohl das Shop-Angebot mit 1.500 Partnershops etwas gering ausfällig, findet man hier wichtige Marken wie Booking.com, Sky, Vodafone oder Allianz. Der durchschnittliche Rabatt liegt bei etwa 6,5%.

 

Getmore

Getmore kann mit seinen mehr als 2.000 Partnershops ebenfalls ein großes Angebot bieten. Eine Auszahlung des gesammelten Geldes ist bereits ab einem Cent möglich. Außerdem bekommen Neukunden bei der Erstanmeldung eine Anmeldeprämie von 3 Euro. Allerdings liegt die Rabattquote bei nicht einmal 6 %.

 

Gibt es Alternativen für Cashback?

Gibt es Alternativen zu Cashback?

Es gibt viele verschiedene Anbieter von Cashback – sowohl online als auch offline. Oft erhält man auch direkt beim Händler attraktive Vergütungen. So nutzt z.B. die Telekom Cashback-Aktionen zur Neukundengewinnung oder bei Vertragsverlängerung.

Auch Samsung bietet beispielsweise Cashback beim Kauf bestimmter Aktionsgeräte oder deren Registrierung an.

Es lohnt sich also beim Shoppen stets die Augen offen zu halten. Eine große Hilfe sind dabei Webseiten wie dealdoktor.de oder snipz.de, die über die aktuellsten Deals und Schnäppchen informieren.

Wer nicht mit barem Geld für seine Einkäufe belohnt werden möchte, sondern eher auf Prämien aus ist, wird dort ebenso fündig.

Wie bereits erwähnt, sollte man einen Anbieter nach verschiedenen Kriterien auswählen, da sich diese erheblich voneinander unterscheiden können: Auswahl des Angebots, Partnershops und Rabatte.

 

 

Fazit: Für wen eignet sich Cashback?

Cashback verursacht keine Kosten, sondern hilft beim Sparen. Verschiedene Online- und Offline-Aktionen ermöglichen es Käufern, gewisse Geldsummen zurückerstattet zu bekommen, was sich im Laufe der Zeit richtig lohnen kann.

Um von dem Vorteil profitieren zu können, ist jedoch die Angabe personenbezogener Daten notwendig. Wer also nicht zu einem sogenannten „gläsernen Kunden“ werden möchte, ist für Cashback eher ungeeignet.

 

 

Lohnt sich Cashback aus Deiner Sicht?

Deine Meinung ist uns wichtig, deshalb haben wir hier eine kleine Abstimmung eingebaut.

Außerdem würden wir uns natürlich über einen Kommentar freuen, vor allem wenn Du selbst schon Erfahrungen mit Cashback oder anderen Bonussystemen gemacht hast!


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