Lohnt sich Rufnummermitnahme?

Stellst du dir auch die Frage „Lohnt sich Rufnummermitnahme“? Dann bist du hier richtig.

 

Weshalb kann sich die Rufnummermitnahme lohnen?

Lohnt sich Rufnummermitnahme

Die Rufnummernmitnahme, auch Portierung genannt, ist nichts anderes als die Beibehaltung der alten Telefonnummer trotz Vertragswechsel.

Mittlerweile haben die Verbraucher ein gesetzliches Recht, ihre alte Rufnummer mitzunehmen – das gilt sogar für den Fall, dass der Mobilfunkvertrag noch nicht abgelaufen ist. Diese „sofortige Rufnummermitnahme“ schauen wir uns in diesem Beitrag genauer an.

Natürlich bringt eine solche Mitnahme den Vorteil, dass man für alle Freunde und Bekannte immer noch unter der alten Nummer erreichbar ist. Man spart sich so den Aufwand, alle erdenklichen Adressaten über die Rufnummer-Änderung zu informieren.

Gute Nachricht: Viele Anbieter unterstützen die Rufnummermitnahme, indem sie einen Extra-Bonus dafür anbieten. Da der alte Anbieter jedoch eine Portierungsgebühr verlangt, gleicht sich das dann in etwa aus.


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Was bedeutet eine sofortige Rufnummermitnahme für den Kunden?

Lohnt sich Rufnummermitnahme

Das Gute an der neuen Gesetzeslage ist die sofortige Mitnahme der alten Nummer. Das geht, solange der Portierungsantrag noch während der Mindestlaufzeit des gekündigten Vertrages bearbeitet werden kann. Man muss dabei mit etwa 2 Wochen Bearbeitungsfrist rechnen.

Hat man den Portierungsantrag fristgerecht eingereicht, erfolgt die Mitnahme der alten Nummer in den neuen Vertrag reibungslos, so dass es in der Regel keine Unterbrechungen bei der Erreichbarkeit gibt.

Dadurch werden der alte Mobilfunkvertrag und die Rufnummer sozusagen voneinander getrennt. Während der alte Vertrag bis zum Ablauf seiner Laufzeit weiterläuft, wird die Rufnummer an den neuen Vertrag „drangehangen“.

Dadurch ist der Kunde trotz Anbieterwechsel unterbrechungsfrei unter seiner gewöhnlichen Rufnummer erreichbar.

 

 

Welche Voraussetzungen für eine Rufnummermitnahme gibt es?

Lohnt sich Rufnummermitnahme

Bei der Mitnahme der alten Rufnummer sollte man folgendes beachten:

  • Alter und neuen Vertragsinhaber müssen identisch sein.
  • Schon im Kündigungsschreiben an den alten Anbieter sollte man erwähnen, dass man eine sofortige Freigabe der Rufnummer wünscht. Alternativ teilt man das separat schriftlich mit – am liebsten nicht zu spät, sonst kann die Nummer nicht mehr verfügbar sein (spätestens 4 Wochen nach Ablauf des alten Vertrages).
  • Im neuen Vertrag sollte man die Option „Rufnummermitnahme“ ankreuzen und entsprechende Angaben zum alten Mobilfunkvertrag machen. Dann schickt der neue Anbieter ebenfalls eine Portierungsanfrage an den alten Anbieter, was den Prozess beschleunigen kann.
  • Hat man diese Option nicht im neuen Vertrag angekreuzt, sollte man den neuen Anbieter unverzüglich per Telefon, Fax oder E-Mail über den Portierungswunsch informieren.
  • Falls man die Rufnummer von einem Prepaid-Vertrag mitnehmen will, ist dazu noch eine zusätzliche Verzichtserklärung auszufüllen und dem alten Anbieter zu schicken.
  • Die Kosten der Portierung (etwa 25-30 Euro) werden bei einem regulären Handyvertrag vom Konto per Lastschrift abgebucht und beim Prepaid-Vertrag – direkt vom Prepaid-Guthaben. Deshalb sollte man schauen, dass man in beiden Fällen genug Geld auf dem Konto bzw. der Prepaid-Karte drauf hat.

 

Was ist zu beachten, wenn man bei demselben Anbieter bleibt?

Lohnt sich Rufnummermitnahme

Ein Sonderfall ist die Rufnummermitnahme innerhalb des gleichen Anbieters (zum Beispiel von einer Prepaid-Karte zu einem regulären Handyvertrag). Diese Fragestellung wurde vom Gesetzgeber bis jetzt noch nicht eindeutig geregelt.

Theoretisch kann der Anbieter die Portierung verweigern, da er dazu rechtlich nicht verpflichtet ist. Dann muss man entweder mit der neuen Rufnummer leben oder man wählt einen ganz komplizierten Weg und überträgt die alte Nummer auf die Prepaid-Karte eines anderen Anbieters, um sie dann auf den Vertrag beim alten Anbieter zurück zu übertragen.

Bei diesem komplizierten Weg der Hin- und Rückübertragung ist jedoch zu beachten, dass man die Portierungsgebühr zweimal bezahlt (im Worst Case sind es 60 Euro). Ob die Rufnummer-Beibehaltung einem wirklich so viel Wert ist, muss natürlich jeder für sich entscheiden.


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Fazit: Für wen lohnt sich Rufnummermitnahme überhaupt?

Wie schon erwähnt, lohnt sich Rufnummermitnahme vor allem für diejenigen, die sich nicht den Aufwand machen wollen, alle Handy-Kontakte über die Nummer-Änderung zu informieren. Aus meiner Sicht lohnt es sich, die Portierungsgebühr zu bezahlen und sich diesen Aufwand zu ersparen. Zumal viele Anbieter diese Gebühr durch einen Extra-Bonus beim Vertragsabschluss wieder ausgleichen oder zumindest reduzieren.

Auch eine besonders schöne oder einprägsame Rufnummer ist es durchaus wert, mitgenommen zu werden. Ich kenne aber auch genug Beispiele, wo die Leute einfach stets unter der gleichen Rufnummer erreichbar sein wollen und dafür auch bereit sind, ein paar Euro zu bezahlen.

 

Lohnt sich Rufnummermitnahme aus deiner Sicht?

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