Lohnt sich ein Kaffeevollautomat?

Lohnt sich ein Kaffeevollautomat

Stellst Du dir auch die Frage „Lohnt sich ein Kaffeevollautomat“? Dann bist Du hier genau richtig.

Wir schauen uns verschiedene Optionen an, um diese Frage fundiert beantworten zu können.

Außerdem rechnen wir ein paar Beispiele durch und finden so heraus, ob und in welchem Fall sich ein Kaffeevollautomat lohnt.

 

 

Was ist das Besondere an einem Kaffeevollautomaten?

Ein Kaffeevollautomat ist schon eine praktische Sache, schließlich nimmt er dem Kaffeegenießer einiges an Arbeit ab. Kaffeemaschinen, die mit Filtern oder Pads arbeiten, können sowohl hinsichtlich des Aromas als auch der Kaffeequalität kaum mithalten.

Für mich waren die Kaffeevollautomaten früher ein unnötiger Luxus. Bis ich mich damit zum ersten Mal richtig beschäftigt habe. Dann merkte ich nämlich, dass sie nicht unbedingt teuer sein müssen, um gute Kaffeequalität abzuliefern.

Lohnt sich ein Melitta Kaffeevollautomat

Mein Melitta Caffeo Solo kostet zum Beispiel nur etwa ein Drittel von Jura-Kaffeevollautomaten, kann dabei sowohl geschmacklich als auch technisch durchaus mithalten.

Der Kaffee aus dem Vollautomaten schmeckt mir einfach viel besser. Frisch gemahlen und aufgebrüht, wäre dafür einiges an Aufwand erforderlich, wenn man das Ganze in Handarbeit machen würde. Abgesehen davon können teurere One-Touch-Geräte alle möglichen Kaffeekreationen sogar per Knopfdruck vollautomatisch zubereiten.

Ein Tablet braucht doch eigentlich auch kein Mensch – doch in vielen Situationen ist es viel praktischer und bequemer als ein Notebook. Deshalb ist man auch eher geneigt, das Tablet öfter in die Hand zu nehmen.

Das Gleiche gilt auch für den Kaffeegenuss aus einem Kaffeevollautomaten. Es sind eben genau solche Dinge, die unser Leben einfacher und bequemer machen. 😉

 

 

Ab wann lohnt sich ein Kaffeevollautomat?

Früher gab es oft die pauschale Aussage „Ein Kaffeevollautomat lohnt sich nur bei hohem Kaffeekonsum, da er sich sonst einfach nicht rechnet“. Diese Aussage stimmt jedoch bei weitem nicht immer.

Um die Frage, ab wann sich ein Vollautomat lohnt, objektiv und ausgiebig beantworten zu können, rechnen wir einfach mal ein paar Beispiele. So wird es direkt klarer und für dich hoffentlich auch hilfreicher.

Hier sind vier Alternativen, die wir untereinander vergleichen:

  1. Senseo Kaffeepadmaschine
  2. Nespresso Kaffeekapselmaschine
  3. Günstiger Kaffeevollautomat für 300 Euro (z.B. mein Melitta Caffeo Solo)
  4. Mittelpreisiger Kaffeevollautomat für 500 Euro
 

Wir haben zu jedem Kaffeemaschinen-Typ die aktuellen Kaffee-Kosten herausgesucht:

  • Bei Kaffeepads und Nespresso-Kapseln war das ganz einfach, da es sie separat zu kaufen gibt.
  • Bei Kaffeevollautomaten haben wir angenommen, dass 1 kg Kaffeebohnen 10 Euro kostet und für 140 Tassen reicht (7g pro Tasse).
  • Weiterhin nehmen wir an, dass der Kaffeekonsum nur 2 Tassen pro Tag beträgt. Die Nutzungsdauer der Kaffeemaschinen haben wir mit 4 Jahren angesetzt.

Mit allen diesen Angaben haben wir berechnet, wie viel eine Tasse Kaffee kostet. Nur so kann man nämlich die vier Alternativen miteinander vergleichen.

Dabei muss man natürlich nicht nur die Kosten von Kaffee berücksichtigen, sondern auch die Anschaffungskosten des Gerätes, verteilt auf die gesamte hergestellte Menge an Tassen während der 4-jährigen Nutzungsdauer.

Lohnt sich ein Kaffeevollautomat? – das Ergebnis unserer Berechnung:

Lohnt sich ein Kaffeevollautomat

Was sagt uns diese Berechnung?

  • Uns fällt sofort auf, dass das Nespresso-System mit seinen stolzen 35 Cent pro Kapsel am teuersten ist.
  • Die günstigste Lösung ist ein 300-Euro-Kaffeevollautomat, bei dem jede Kaffeetasse nur rund 17 Cent kostet.
  • Das ist sogar günstiger als die Kaffeepads, die geschmacklich natürlich nicht mit frisch gemahlenen Kaffeebohnen mithalten können.
  • Selbst bei einem derart geringen Kaffeekonsum von nur 2 Tassen am Tag lohnt sich ein Kaffeevollautomat! Allerdings nur dann, wenn es sich um ein günstiges Gerät handelt. Ein mittelpreisiger Vollautomat für 500 Euro lohnt sich in einer solchen Situation hingegen nicht.
 

 

Lohnt sich ein Kaffeevollautomat also auch für einen Ein-Personen-Haushalt?

Lohnt sich ein Kaffeevollautomat

Ich denke mal, diese Frage haben wir durch die obige Berechnung eindeutig beantwortet.

Selbst bei nur 2 Tassen Kaffee am Tag lohnt sich ein solches Einsteiger-Gerät.

Die Kaffeezubereitung dauert dabei nur etwa 30 Sekunden und ein Heißgetränk aus frisch gemahlenen Kaffeebohnen schmeckt einfach herrlich. 🙂

 

Kaffeevollautomat – welche Modelle sind zu empfehlen?

Ich selbst habe, wie gesagt, einen Melitta Caffeo Solo. Dieser Einsteiger-Kaffeevollautomat hat zwar keinen Schnickschnack an Bord, dafür aber eine herausnehmbare Brühgruppe sowie ein leises und unverwüstliches Keramik-Mahlwerk. Preislich liegt er unter 300 Euro und bietet aus unserer Sicht ein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis.

Im Einsteiger-Segment der Kaffeevollautomaten gibt es außerdem noch folgende Alternativen:

  • Krups EA8108 – ein gut verarbeiteter Kraftzwerg
  • Philips EP2220/10 – ähnlicher Aufbau wie beim Melitta Caffeo Solo, nur etwas rundlicher und mit einem Milchaufschäumer ausgestattet
  • DeLonghi S ECAM 22.110.B – ein kompaktes Gerät mit OneTouch System, Milchaufschaumdüse und herausnehmbarer Brühgruppe

Verglichen mit diesen vier Alternativen sehen wir den Melitta Caffeo Solo vom Preis-Leistungs-Verhältnis her eindeutig ganz vorne. Auch vom Design und Funktionen kann es sich wirklich sehen lassen. Wahrscheinlich ist es nicht in jeder Situation das ideale Einstiegsgerät, aber es ist aus unserer Sicht schon recht nah dran. 🙂

 

Fazit: Für wen lohnt sich ein Kaffeevollautomat?

Lohnt sich ein Kaffeevollautomat

  • Ein Kaffeevollautomat rechnet sich auch für Wenigtrinker. Diese Aussage wurde eindeutig von unserer Vergleichsrechnung bestätigt.
  • Wichtig ist nur, dass man kein zu teures Gerät wählt. Der Anschaffungspreis der Maschine sollte dem tatsächlichen Kaffeekonsum entsprechen. Sonst stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis irgendwann einfach nicht mehr.
  • Frisch gemahlene Bohnen sind geschmacklich schwer zu übertreffen. Auch die Schnelligkeit und Einfachheit der Kaffee-Zubereitung sprechen eindeutig für einen Kaffeevollautomaten.
  • Natürlich hat jeder seine individuellen Vorlieben. Vor allem die Qualität der Bohnen ist wichtig für den Kaffee-Geschmack, deshalb kann man hier ruhig etwas mehr ausgeben.
  • Je weniger man auf Kapseln oder Pads angewiesen ist, desto mehr kann man in Sachen Kaffeebohnen herumexperimentieren, um seine individuelle Bohnensorte zu finden. Ein weiterer Punkt für den Kaffeevollautomaten. 🙂

 

Lohnt sich ein Kaffeevollautomat aus deiner Sicht?

Deine Meinung ist uns wichtig, deshalb haben wir hier eine kleine Abstimmung eingebaut.

Außerdem würden wir uns natürlich über deinen Kommentar freuen!


Lohnt sich ein Kaffeevollautomat?

Ergebnis anschauen


Aktuelle Bestseller bei Kaffeevollautomaten:


 

1 Kommentar zu Lohnt sich ein Kaffeevollautomat?

  1. Matthias Uhlmann
    17. April 2020 at 8:53 (2 Jahren ago)

    Hallo, die Frage ob sich ein Kaffeevollautomat lohnt ist immer von der Sicht des Betrachters abhängig. Ich habe (u.a.)einen Espressokocher aus Edelstahl, Elektrisch betriebenen Für 40 €, den ich vielleicht schon zehn Jahre nutze und der einen wunderbar aromatischen Kaffee bereitet (sehr kurze Brühzeit). Dieser kommt mit einem Minimum an Energie aus. Dazu nutze ich frisch gemahlenen Kaffee aus einer relativ teuren Kaffeemühle (Kegelmahlwerk mit Grob und Feineinstellung, portionierbar) die Kaffeebohnen kaufe ich, wenn diese im Angebot sind dann für 9-10 € pro Kilogramm. Für Espresso Cappuccino und ähnliches tut eine eine La Pavoni Handhebelmaschiene bereits 25 Jahre ihren Dienst, Die sieht aus wie neu und funktioniert wie am ersten Tag. Wenn ich mal Appetit auf Filterkaffee habe, was zugegebenermaßen sehr selten vorkommt, nutze ich eine Kaffeemaschine mit obenliegendem Glasbehälter Vorbrühfunktion. Dann schmeckt der Kaffee wie bei Oma! Ich habe auch schon Eine ECM Mechanica getestet. Sehr schönes Outfit, aber ein wahres Energiefresser- Monster (aufheizen der Brühgruppe), nicht geeignet für den Espresso oder die Tasse Kaffee zwischendurch! So geht es wohl auch alle „besseren“ Kaffeeautomaten Weil diese ja nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Die sind nicht geeignet für Pouristen und welche, die das Café bereiten zelebrieren möchten. Und wer möchte schon auf den Duft von frisch gemahlenem Kaffee verzichten. Das toleriere ich höchstens im Büro!
    Kaffeevollautomaten sind nichts für Genießer sondern gemacht für Menschen die es ständig eilig haben. Und wehe eine Funktion fällt aus und sei’s nur ein kleines Bauteil der Elektronik…

    Antworten

Kommentar posten

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert. *

Kommentar *