Lohnt sich Yoga am Morgen?

Lohnt sich Yoga am Morgen

Irgendwann im letzten Jahr – wahrscheinlich als Neujahresvorsatz – habe ich mich dazu entschlossen, meine Morgenroutine ein wenig zu verändern. Mein Ziel war es, zu Beginn jedes Tages Yoga zu machen. Und es war wirklich großartig!

Durch eine Freundin bin ich auf die Idee gekommen, Yoga in meine Morgenroutine aufzunehmen. Sie hat mir damals erzählt, dass sie jeden Morgen Yoga macht und das ihre Art von Morgenkaffee ist. Viele von uns benötigen eine Tasse Kaffee, um richtig wach zu werden und sich auf den Tag einzustimmen – bei ihr war Yoga sozusagen das Koffein.

Als ich das hörte, wurde ich neugierig und wollte es selbst auch ausprobieren. 🙂

Nach ein bisschen mehr als einer Woche habe ich schon sieben Verbesserungen bemerkt, von denen ich im Folgenden berichten werden. Keine Sorge – ich möchte niemanden zum Yoga überreden, sondern nur meine eigenen Erfahrungen dokumentieren.

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Gründe, die für Yoga am Morgen sprechen

Grund 1: Ich fühle mich morgens wacher

Lohnt sich Yoga morgens

Ich beginne recht langsam und mache jeden Morgen circa eine halbe Stunde Yoga. Dabei mache ich sowohl Übungen, die den Puls in die Höhe treiben, als auch anstrengende Kraftübungen und Posen, bei denen man die Balance und Flexibilität steigert.

Nach meiner morgendlichen Routine fühle ich mich so wach wie ich noch nie am Morgen war.

Ich habe noch nie zu den Leuten gehört, die morgens total fit sind. Meistens habe ich mich die erste Zeit nur herumgeschleppt und versucht, die Müdigkeit aus meinem Körper und aus meinem Kopf zu bekommen. Nach meiner ersten Tasse Kaffee habe ich mich dann nicht mehr allzu schlapp gefühlt.

Die halbe Stunde Yoga weckt mich jedoch wirklich auf, sorgt dafür, dass mein Blut wieder besser in meinem Körper zu zirkulieren beginnt. Danach bin ich bereit, voller Energie und motiviert in den Tag zu starten.


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Grund 2: Ich stehe früher auf und bin produktiver

Wie gesagt liegt es mir eigentlich nicht, so früh aufzustehen. Lieber würde ich mich wieder in mein Bett zurückziehen und in die warme Decke einrollen. Die wenigsten wollen wohl früh aufstehen, um am Morgen noch ein Workout zu absolvieren. Dafür benötigt man ziemlich viel Disziplin. Jedoch wirkt es sich wirklich sehr positiv aus.

Früh aufzustehen, eine halbe Stunde Yoga zu machen und anschließend noch schnell unter die Dusche zu springen bringt mir viel Zeit am Morgen ein. Das wiederum hilft mir dabei, mehr Dinge erledigen zu können.

In der letzten Woche habe ich bemerkt, dass ich schon am Anfang eines Tages einiges geschafft habe, wobei es erst einmal 10:30 Uhr war. Wie bei einem Auto wird der Motor früher gestartet und danach läuft alles einfach viel einfacher und besser.

 

Grund 3: Ich fühle mich den ganzen Tag viel energiegeladener

Normalerweise bin ich abends sehr erschöpft und müde, was noch schlimmer ist, wenn ich früh in den Tag gestartet bin. Doch das war nur der Fall, bevor ich jeden Tag Yoga gemacht habe.

Auch benötige ich meinen Mittagsschlaf von 13:00 bis 14:00 nicht mehr, von dem ich mich üblicherweise nicht vor 16:00 Uhr erholt habe. In der Zeit habe ich immer sehr wenig erreicht, da ich immer wie benebelt war vor Müdigkeit.

Nachdem ich meine Yoga-Routine aber eine Woche lang ausgeübt habe, war der Mittagsschlaf nicht mehr notwendig. Ich fühle mich seitdem viel lebendiger, frischer und energiegeladener und das den ganzen Tag. Dadurch kann ich viel mehr leisten und bin produktiver als vorher.


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Grund 4: Ich bin viel disziplinierter geworden, was Sport betrifft

Mein Wecker klingelt nun immer eine halbe Stunde früher als vorher, was mir zu Beginn sehr schwer gefallen ist. Ich bin wie ein Faultier und vor allem am Morgen ist es daher für mich sehr schwierig, mich zu bewegen. Das Aufstehen aus dem Bett ist also kein Zuckerschlecken für mich.

Trotzdem bin ich immer wieder aufgestanden, um meine Yoga Session zu absolvieren. Das hat mir geholfen, dass ich mich viel besser fühle, weil ich es durchgezogen und mein Quantum an Sport erfüllt habe.

Dann ist es für mich nicht mehr allzu schlimm, wenn ich es im weiteren Verlauf des Tages nicht mehr schaffe, Sport zu treiben, da ich mich ja bereits sportlich betätigt habe. Die Yoga-Routine hat mir geholfen, in solchen Dingen viel disziplinierter zu werden, was vorher überhaupt nicht der Fall gewesen war.

 

Grund 5: Mein Körper wird schneller aufgewärmt und ist den restlichen Tag viel flexibler

Wie man weiß, dehnt man beim Yoga viele Muskeln – auch die, von deren Existenz man überhaupt nichts wusste. Autsch!

Wenn ich morgens aufstehe, ist mein Körper nicht sehr beweglich – so geht es jedem, da man ja mindestens acht Stunden lang in einer ruhigen Position verbracht hat.

Aus diesem Grund sind die ersten Posen meiner morgendlichen Yoga Session die härtesten. Wenn jeder Muskel steif ist, ist es sehr schwierig, den Körper zu dehnen und zu verbiegen.

Aber mit der Zeit wärmt sich der Körper auf und es ist viel einfacher, sich zu bewegen. Und dieses Gefühl bleibt den ganzen Tag. Ich fühle mich flexibler und einfach besser.

In meinem Beruf sitze ich sehr viel am Computer, was sich oft in Rücken und Schultern bemerkbar macht. Wenn ich mich am Morgen jedoch ausreichend gedehnt habe, ist das viel erträglicher, als wenn ich mich sofort zu Beginn des Tages vor den Computer setze und den restlichen Tag nicht mehr bewege.


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Grund 6: Es fällt mir leichter, im späteren Verlauf des Tages auf das Laufband zu gehen

Es scheint so, als würde mich meine morgendliche Yoga-Session auf mein Training auf dem Laufband vorbereiten. Ich alterniere zwischen zügigem Gehen, Rennen und Joggen auf dem Laufband – es fällt mir jedoch sehr schwer, in diesem Rhythmus zu kommen.

Zwar weiß ich nicht genau, weshalb, aber wenn ich am Morgen Yoga gemacht habe, finde ich viel leichter in einen Laufrhythmus. Vielleicht liegt es wieder daran, dass mein Körper bereits aufgewärmt ist. Oder vielleicht habe ich in manchen Muskeln eine gewisse Stärke aufgebaut, von der ich nie dachte, dass ich sie brauche. 🙂

Zum Beispiel fehlt mir oft eine gewisse Rumpfstabilität, die sich jedoch durch tägliches Yoga erheblich verbessert hat. Das hilft mir beim Laufen – nun kann ich jedes Mal besser und länger laufen.


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Grund 7: Mein Kopf ist den ganzen Tag über viel klarer

Diesen Effekt habe ich nicht sofort bemerkt, doch nach einer Zeit viel mir auf, dass ich mich viel leichter auf Dinge konzentrieren konnte, die ich tun musste oder gerade tat. Meine Gedanken waren klarer und ich war auch schneller, etwas zu überlegen.

Ich war nicht mehr so benebelt von Müdigkeit wie sonst. Ich benötige sehr lange Zeit, um aufzuwachen und einen einigermaßen klaren Kopf zu bekommen, doch jetzt geht alles viel schneller.
Zwar fühle ich mich nicht sehr viel ruhiger, da das eher davon abhängt, was den ganzen Tag lang passiert. Aber mein Kopf ist klarer, was wohl noch wichtiger ist.

 

Mein Fazit: Yoga am Morgen lohnt sich!

Yoga am Morgen

Morgendliches Yoga hilft mir, dass ich mich besser fühle und schneller fit bin. Etwas Anstrengenderes, wie zum Beispiel laufen, mache ich lieber abends.

Jeder sollte auf seinen eigenen Körper hören und Workouts dann machen, wann es für einen persönlich am besten ist.

Ein bisschen höre ich mich ja wie ein Fitness-Motivator an. Also los geht’s! 🙂

 

Lohnt sich Yoga am Morgen aus deiner Sicht?

Deine Meinung ist uns wichtig, deshalb haben wir hier eine kleine Abstimmung eingebaut.

Außerdem würden wir uns natürlich über einen Kommentar freuen, vor allem wenn Du selbst schon Erfahrungen mit Yoga oder anderen Betätigungen als Teil deiner Morgenroutine gemacht hast!


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1 Kommentar zu Lohnt sich Yoga am Morgen?

  1. Sonja
    8. Juni 2018 at 10:15 (9 Monaten ago)

    Vielen Dank für den tollen Beitrag 🙂 Ich kann mich dem nur anschließen. Die beste Motivation für mich ist, dass durch Yoga die Krebs-Gene stumm geschaltet werden, was ja bereits wissenschaftlich bewiesen wurde und dass der Körper länger jung und schön bleibt. Nur schade, dass sich immer noch zu wenige Männer dafür interessieren, dabei wird der Körper doch so schön trainiert.

    Antworten

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