Lohnt sich Carsharing?

Lohnt sich Carsharing

Stellst du dir auch die Frage „Lohnt sich Carsharing?“. Dann bist du hier genau richtig.

Aktuell ist Carsharing ein sehr medienstarkes Thema und wie es so schön heißt: „gerade im Kommen!“. Viele Dokumentationen und Berichte werden über diesen neuen Trend gedreht und veröffentlicht.

Lass uns gemeinsam dem Ganzen auf den Grund gehen und auf den Zahn fühlen!

 

Wo steht Carsharing heute?

Lohnt sich Carsharing

Aktuell wird Carsharing in Deutschland überwiegend in den Großstädten angeboten. In ländlichen Regionen hört man zwar auch davon, sieht allerdings nur wenig.

Wenn man über Carsharing spricht, gibt es einige verschiedene Ansätze:

Carsharing: Ich nehme Dich mit!

Organisierte Mitfahrgelegenheiten, gegen eine kleine Beteiligung an den Kosten, ärgern vor allem Taxifahrer, Busunternehmen und die Bahn, Studenten hingegen freut’s.

Stell‘ dir vor, du studierst in Berlin und wohnst in Köln. Du hast kein eigenes Auto, aber es gibt jemanden, der am Wochenende ebenfalls nach Köln möchte und dich für ein paar Euronen mitnimmt.

Im Grunde genommen ist das eine Win-Win-Situation für Fahrer und Beifahrer. Natürlich gibt es auch einige Risiken, denn unsere Eltern haben uns nicht umsonst gesagt: „Steig nie zu Fremden ins Auto!“

Aber die Carsharing-Plattformen haben schon reagiert. In der Regel kann man Bewertungen von Fahrern einsehen und auch Kommentare mutiger Mitstreiter finden, die schon mit dem Fahrer mitgefahren sind.

Carsharing auf dem Land

Lohnt sich Carsharing

Tatsächlich gibt es vereinzelte, private Carsharing-Modelle auf dem Land.

Immobilienexperten kennen die Probleme bei der Vermietung von Wohnungen in abgelegenen Gebieten.

Teilweise versuchen Vermieter dies mit einem Carsharing-Modell zu lösen, indem den Mietern ein Auto zu Verfügung gestellt wird. Damit können notwendige Besorgungen und Erledigungen erledigt werden.

Die anfallenden Carsharing-Kosten werden entweder individuell aufgeteilt oder der Vermieter übernimmt sie ganz.

Carsharing aus den Medien

Insbesondere steht das Modell der Kurzeitvermietung aktuell im Fokus. Mit der App eines entsprechenden Anbieters kann man geparkte Fahrzeuge in der Nähe finden und ein Fahrzeug online für eine Kurzstrecke ausleihen.

Ein Praxisbeispiel: Du stehst also mitten in München und willst einkaufen. Du schlenderst die Straße entlang und findest ein passendes Auto, leihst es aus und stellst es wieder irgendwo ab. Die Kosten werden dann auf Grundlage der gefahrenen Kilometer in Rechnung gestellt.

 

Ein cooles Modell oder? Was sind die Nachteile dabei? Zunächst muss man sich beim Anbieter anmelden. Dann kann das angemietete Fahrzeug ganz klar dem Nutzer zugeordnet werden.

Lohnt sich Carsharing

Was mit den Daten passiert? Na ja, die Transparenz darüber ist abhängig von den Anbietern und wenn dir das Thema Datenschutz wichtig ist, solltest du da ganz genau nachfragen.

Findet man überhaupt ein Auto? Das ist abhängig vom verschiedenen Faktoren: Wettbewerb unter den Anbieter, Tageszeit, Ort, usw.

Wie findet man ein Auto? Dazu werden definitiv eine Internetverbindung benötigt und die App des Anbieters, dann werden einem die verfügbaren Autos angezeigt.


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Ein Unfall beim Carscharing – ist das schlimm?

Grundsätzlich wird mit der Anmeldung beim Anbieter auch jede Fahrt von dir versichert. Passiert also ein Unfall, kann man sich ganz normal verhalten, die Polizei anrufen, alles aufnehmen lassen und sich beim Anbieter melden.

Nicht versichert sind hingegen mutwillige Zerstörung und schlechter Umgang mit dem Fahrzeug.

Ein Praxisbeispiel: Du möchtest ein Auto mieten und stellst fest, der letzte Fahrer hat eine Party darin gefeiert. Es liegen Sektflaschen, Mülltüten und andere Hinterlassenschaften im Fahrzeug. Dann ist es deine Aufgabe, das an den Anbieter weiterzuleiten. Solche Mitglieder werden in der Regel zügig aus der Car-Sharing-Community entfernt.

 

Manche Carsharing Anbieter verhalten sich sehr kurios. Hat dein Auto schon mal zu dir gesagt: „Du fährst zu schnell; wenn du nicht angemessen fährst, müssen wir deine Mitgliedschaft kündigen“?

Nein? Das kann dir beim Carsharing allerdings passieren, da dort mittlerweile einiges an Nutzerverhalten getrackt wird.

Natürlich kann man die Carsharing Anbieter auch irgendwo verstehen – sie sind daran interessiert, möglichst wenig Unfälle zu haben und aggressive Fahrer fernzuhalten.

 

 

Carsharing aus der Vogelperspektive

Carsharing, also das Nutzen eines Autos von mehreren Personen, kann einige Probleme lösen:

  • Wer sich täglich darüber ärgert, dass er keinen Parkplatz findet, wird einsehen, dass etwas weniger Autos auf den Straßen auch gut sein können.
  • Daneben wird das Autofahren auf lange Sicht günstiger, vor allem für Menschen die nur wenig fahren.
  • Hast du ein eigenes Fahrzeug und fliegst für drei Monate ins Ausland, läuft das Auto hier in der Regel mit den Kosten weiter. Nutzt du überwiegend Carsharing, zahlst du nur, was du verbrauchst.
  • Weniger Autos heißt auch weniger Verkehr. Damit könnte das Carsharing, wenn es sich flächendeckend durchsetzt, einige Verkehrsprobleme lösen. Denn beispielsweise Brücken aus den 70er und 80er Jahren sind für die heutigen Belastungen nie ausgelegt worden und die Sanierungen kosten den Steuerzahler richtig Geld.


 

Carsharing und autonomes Fahren

Wann lohnt sich Carsharing

Stell‘ dir vor, es ist morgens 8:00 Uhr. Mit deinem Handy rufst du ein Auto, das kommt ganz automatisch und fährt dich automatisch zur Arbeit.

Es dauert eine halbe Stunde, bis du an deinem Arbeitsplatz angekommen bist. Diese Zeit verbingst du auf dem Rücksitz des selbstfahrenden Autos, um in Ruhe noch einen Kaffee zu trinken und die Zeitung zu Ende zu lesen.

Es ist schon 12:00 Uhr, die Mittagspause ruft. Nein, heute geht es nicht in die Kantine, heute bestellst du, vielleicht chinesisch? Das Auto des China-Restaurants fährt vor, auf dem Rücksitz deine Mahlzeit, gut verpackt. Abgerechnet wird über eine App.

Abends steht schon das Auto vor der Tür. Nein, es ist nicht dein eigenes. Es ist das Auto, das heute schon deinen Chef zur Konferenz, deine Kinder zur Schule und deinen Nachbarn zu seinen Verwandten gebracht hat. Alles liegt auf der Route dieses Autos und es ist stets Just in Time zur Stelle.

Vielleicht zahlst du auch gar nicht für einzelne Kilometer? Vielleicht kannst du eine Flatrate buchen. So viel fahren, wie du willst. Überall hin, zum gleichen monatlichen Tarif.

Vielleicht es ist auch gar kein privater Anbieter, sondern die öffentliche Hand, die es jedem ermöglicht, unbegrenzt mobil zu sein?

Ist das die mögliche Zukunft des Autofahrens? Wir werden sehen. 😉

 

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Fazit zum Carsharing

  • Das Carsharing steckt derzeit noch in den Kinderschuhen.
  • Mit etwas Glück hat es noch viel vor sich und könnte unsere Welt ein Stück weit verändern.
  • Vielleicht ist es ein Trend, der in ein paar Jahren vorbei ist, vielleicht sind wir noch nicht so weit?
  • Wenn doch, dann könnte daraus etwas ganz großes, Übergreifendes entstehen. Etwas, was wir uns heute nur schwer vorstellen können.

 

Lohnt sich Carsharing aus deiner Sicht?

Deine Meinung ist mir wichtig, deshalb habe ich hier eine kleine Abstimmung eingebaut.

Außerdem würde ich mich natürlich über einen Kommentar freuen, vor allem wenn du selbst schon Erfahrungen mit Carsharing gemacht hast!


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